
Hauch des Salzwassers
In Salzwiesen deren Raum
ich morgens gern betrat
Quoll aus schlüpfrigem Boden
Bläschen quirlend
Einen
Fuß vor dem anderen gesetzt
Leere
Muscheln in die Taschen gerüttelt
- Den Seestern oben quer -
Hob
der Hauch des Salzwassers in den offenen Himmel
Und
brach das dunkle Brot des Augenblicks
Dem Wasser abgewandter Wind
fiel lichtblau über Wiesen
Schritte drängten fein nadelige
Kälte
Denn der Hauch des Salzwassers
befriedet