Gedichte Kreuzfahrten - Übersicht 2000-2009

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Übersicht

Lieass

auf ein wort

der letzte nachtwind

sommerbleiche

Hornbeck

Tresen

Am Marktstand

Das Fenster

übergang

Suizid Tumulte

soziale herkunft

Warschau

schwarzes haar

hungerverpflichtung

frühherbst

altar

Picardie

warten

werte

Messenger

Vor Fälle

Ewiges Gedicht

Nebel über der Ems

elend

Verließ

zu ende

verwundet

G8

Hauch des Salzwassers

horoskop

Liebesfall

eile

drieven

erster frost

De meesten seeker...

de Tied - Plattdeutsch

reihung

Sommerende

Darf man mit 29 sterben

Gedichtsuche

Stundenfrieden

von der Arbeit

De Sömmer geiht

ein klarer vorteil ist das

samstags

Meer

Sturm (Herbstgedicht über die Nordsee)

fünfzig

vorbesehen - Wechselgedicht

Herbst Herbstgedichte

frühling

Lucas

arbeit

neues land

wir

jeder Tag

stockfleck

wiedersehen

nordsee

fliegenreich

geschattet

Hab' gerad' versucht

schätzen

widersinn

die stadt

politik

orden

missmut

Herbstgrün - Herbstgedichte

angeschaut

herkunft

Frühling

Tränenwunder

weiter

Darf man mit 29 schon sterben

birnbaum

schnee

unterentwicklung

Meridian

Kleiner Reiter

Januarnacht

gartenfenster

anners

vos nokh

Auch nachts rührt sie mich an

Geschichten über Afrika

erster frühlingstag

Wer uns angreift

Blätterbunt Herbstgedicht

Ik hebb mi dat wünscht

kesselbuntes

gesetzt

Wintertag

 

 

 

  Sommergedichte

  Liebesgedichte

  Wintergedichte

  Epochen Gedichte

  Frühlingsgedichte

  Nordseegedichte

  Wintergedichte

 

  Bildergedichte

  Geburtstage

  zum Nachdenken

  Herbstgedichte

  Kurze Gedichte

  Epochen Gedichte

  Zeit-Gedichte

 

  Herbstgedichte

  Kurze Gedichte

  Epochen Gedichte

  Zeit-Gedichte

  Bildergedichte

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  zum Nachdenken

  Frühlingsgedichte

  Nordseegedichte

  Wintergedichte

  Sommergedichte

  Liebesgedichte

  Wintergedichte

  Plattdeutsche Gedichte

 

Wechselgedichte

 

Liass - Wechselgedicht.Herkunft - ein WechselgedichtLiebe und Hass im Wechselgedicht

 

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Lieass (Wechselgedicht)


Levrai, 2007.

 

 

auf ein wort (Regengedichte)

 

auf ein wort stieß ich an diesem regentag

störte mich worüber ich kaum reden mag

stieß unruhig, fiel auf gut gelagertes, vergangen

statt nur den wortschatz zu versilbern

kroch und schlich sich in verhangenes

 

ich greif in dieses wort hinein und fühle

taste jede senkung, versteckte finger in der mühle

wühle dann und ziehe mir ein frühes dämmern

in den Tag, dunkelt jede silbe nach und nach

das wort entwindet, flieht zu weißen lämmern


Levrai, 2007.

 

samstags

 

den Samstag darauf verwenden

mit Fingerspitzen über die Schläfen

Aspirinschlucken üben, Tablettenkleben

immer lautere Schrittgeräusche

 

auskünfte in der musikälität entfernten schreitens

nicht zu schmecken, dieser septembertag

mit der sanften kühle nach heißen tagen

draußen Sein

 

Levrai, 2009.

 

Messenger

 

Hab' Messenger oder

Skype mit ICQ und oder

Was doch noch womit

Live Messenger

Mit wie vielen kann man

Gleichzeitig leben

mit dem Yahoo-Messenger

wenn alle Nachrichten

diffundieren messages


Levrai, 2009.

 

Gedichtsuche

 

Gestern fand ich ein Gedicht

dass mir aus der Seele spricht

Wörter rieben Schicht an Schicht

Erinnre mich doch der Worte nicht

 

die Seite - fort

der Cache ist leer

ein Wörtertod im Wörtermeer

 

Levrai, 2009.


Levrai, 2005.

sommerbleiche (Sommergedichte)


sonne leckte über den horizont
am morgen tropfte leim verletzter reben
mittags dörrte gras
in unzähmbarer sonne
abends ausgeblichen
schlichen säumige glichen
der zerflimmernden scheibe

könige der nacht
erst dann

Levrai, 2007.

 

Hornbeck (Gediche über Baumärkte)

 

hornbeck ist beim prMalereiiker billa billa gegangen

am hellen weg den wettbewerb begehrt

spar dir das

konsum lohnt nicht mehr den Rabatt

auf die blumenerde

obi ist ein fruchtsaft

von innsbruck nach graz filialisiert

tunnel höhenzüge


Levrai, Wien, 2000.

 

 

Tresen (Gedichte über Kneipen)

 

Ein Kühltresen auf den Gast

blondes und rotes Haar ziehen Zigaretten

aus Mündern durchgeatmet

beugen sich dem Kühltresen entgegen

Schauts auf die Gassn

im Stift gehts anders zu

als wie hier unten

 


Levrai, Linz, 2000.

 

 

am marktstand (Gedichte über Regen, Regengedichte)

 

im regen steht sie am marktstand unds tut nicht weh wie sie nass wird mit
hängenden schultern über quadratischem straßenpflaster deckt ein
regenflecken schmutzlachen platzend

stehst im regen gell

sag doch nix alle die mich
hörten schauten hin denn auf der straße

brauchste zeit wegzukommen

is halt regen

sagt sie und bleibt

 

Levrai, 2001 (Salzburg)

 

Das fenster (lustige kurze Gedichte)

hänge meinen kopf zum fenster raus
gebläuter himmel
guten morgen dach
das rot ganz apart
nicht nur schiefen schiefer
gibts hier oben
taubendreck
kopf ist
weg

 

Levrai, Neustift, 2000.

 

 

übergang (gemeine Liebesgedichte)

 

nach schweißdurchtränktem streit

durch die geflüsterte stille der nacht

aber deutlich mit letzten worten

dann, anstößig laut, stießen runde vokale

offenäugig hastig geatmet

wo wald an wiesen herantritt

 

Levrai, 2007.

 

Suizid-Tumulte (Gedichte über Suizid)

auf dem Dach des Rathauses
in Lörrach suchte eine junge Frau den frühen
Tod unterstützt von vielen Menschen auf der Straße
die pöbelnd, johlend und trampelnd ihren schnellen Tod
verlangten

Obdachlose beschimpften die vielen Menschen
wobei auch Polizisten verletzt wurden
von den vielen Menschen
denen der Tod nicht
nahe genug
kam

Levrai, 2006.

Wer uns angreift


Das wäre ein großer Fehler,

das so zu formulieren.
vielleicht kann man von

einem ähnlichen Zustand sprechen.

wir sind da, um die Sicherheit von

zu wahren und zu festigen.

es ist falsch, dieses Wort zu benutzen.

 

Wer uns angreift, der wird auch bekämpft.

Wer uns angreift, der wird auch bekämpft.

Wer uns angreift, der wird auch bekämpft.

Wer uns angreift, der wird auch bekämpft.

Wer uns angreift, der wird auch bekämpft.

Wer uns angreift, der wird auch bekämpft.

Wer uns angreift, der wird auch bekämpft.

 

Diese wollen natürlich, dass wir davon reden.

Und genau darauf dürfen wir nicht hereinfallen.

 

doch dieses Wort


Levrai, 2009.

soziale herkunft (politische Gedichte)

von 100 kindern von akademikern
studieren später 83
von 100 kindern von nichtakademikern
studieren später 23
von 100 kindern ohne soziale herkunft
studieren 13
die akademiker atmen auf
um die zukunft ihrer kinder war es schon schlechter bestellt *

Levrai, 2007. * Quelle: HIS Studienanfängerbefragung 2005

 

 

Warschau (Gedichte über Freunde, Freundschaftsgedichte)

 

Warschau legte sich in den Weg

Erst über Bremen, dann München

Waarschuwen

Was denn am letzten Freitag war

Sagte der erste Freund  sagte

Ersterer Freund

 

Der erste Freund sagte also hilflos

Er hätte sie gesehen

Und alles sei doch erst was der

Erstere Freund dann sagte

Sei das von Warschau hilflos

Am Freitag geschehen

Nur einen Block weit

Hätte sie ein jeder gesehen

Ganz hilflos und hilflos

 

Sagte der erste Freund dem anderen überlegt

Damals doch mehr ein Weg als Warschau

Einmal gesagt nehm ich nichts zurück

obwohl sie nett war ciao


Levrai, September 2000.

 

 

schwarzes haar (Gedichte über Liebeskummer)

 

sie trug das

schwarze haar

wie ihre kleidung

der blick unendlich weit

geworfen schwarzschattig die

augen vom platz an dem ich wartete

trug ihre kleider voller stolz vertrauert und verheert


Levrai, 2007.

 

hungerverpflichtung (Politische Gedichte)

"Artikel 3 des Grundgesetzes verpflichtet dazu

bestmögliche Entwicklungsbedingungen für Mädchen und Jungen zu ermöglichen. Dies nimmt § 54 NSchG mit dem Auftrag auf, auch Hochbegabte im Rahmen ausreichend differenzierter, entwicklungsbegünstigender Lernbedingungen besonders zu fördern."*

Karen sitzt in der 7. klasse

und liest: Muhtr haat heute eihngekauf.

"Mit der Einrichtung von Kooperationsverbünden für Hochbegabungsförderung schafft Niedersachsen ein flächendeckendes Netz zur Förderung von besonders begabten Kindern und Jugendlichen. Die Schulen, die sich zu einem Verbund zusammenschließen, erarbeiten ein gemeinsames Konzept, um den Lern- und Entwicklungsprozess der Kinder umfassend begleiten zu können."*

In der 8. klasse schaut Kristian aus dem fenster

jetzt du, Kristian.

Der Aus, Ausbil, Ausbil, Ausbildungspatz, ach, Ausbildungsplatz wird heuttage, heutezutage, weiß ich doch nicht.

Kristian greift unter den tisch des nachbarn

holt sein brot hervor und isst

was soll das jetzt

hab zuhaus nix zu frühstücken gekriegt

 

"Sie richten Ihre Arbeit darauf aus, besondere Begabungen
 

  • früh- und rechtzeitig zu erkennen, anzuerkennen und zu verstehen
  • individuell zu fördern und zu fordern
  • lebensnah zu entwickeln und umfassend zu integrieren"*


Levrai,  2007. *Zitate aus nibis.de

Epochen Gedichte

frühherbst  (Gedichte über den Herbst)                                      

 

der tag gesättigt in

stunden wogenden lichts

verstaubt die tränen

früh gesunkener blätter

 

heimlich erreichte der herbst

verborgen in nebelwänden

mit steter hast und fraßgier

vor der großen stille

mich

 

Levrai,  2007.

Epochen Gedichte

altar (Gedichte über Baumärkte)

 

baua Max einen altar

den zu besteigen täglich

an den körper buße legt ja

deine füße wund und schrunden

aufgeopfert zwischen gips und eisen

zeugen bildernetze bunt verwebt den weg nach oben

 

letzter glauben blickt demütig ins licht des höchsten


Levrai, Klosterneuburg, 2000.

 

 

Picardie (Gedichte über Frankreich und die Picardie)

 

Meine träume endeten in der picardie

Beim wein mit preisen getafelt

Preiselbeeren über die tischdecke gerollt

Bis jemand nach dem kellner pfiff

 

Unter einem kalten dach

Hörte ich das schnarchen von kollegen

Die müdigkeit aus vlissingen

Hinter das zäpfchen stopften

 

Levrai, 2000

 

 

Sturm (Gedichte über den Herbst und die Nordsee)

 

Blätter schieben wirbeln

die kühle Hand des Meeres salzig

über sturmbewegtes Land schlägt Feuchte

 

Sammle altes Holz!

 

trotzig den Knüppel gegen wogende Wolken gereckt

Meer das unverrückbar schien und doch alles mit sich reißt

was unverwoben


Levrai, 2006.

 

 

fünfzig (Geburtstagsgedichte)

 

wer sich nicht traute

in langen nächten

zu wissen wer wessen zuneigung gewann

wer nähe verlor

die hand in der erkalteten asche zu drehen

an die feuchte felswand gedrückt

flache dunkle symbole

 

Levrai,  2007.

Epochen Gedichte

Herbst (Herbstgedichte)

 

Letztes Rot 

Im Frühjahr verschwiegener Früchte

Verloren

 

Entrindet, Regen wäscht das Blut

Verkrustet Wind und Boden

Sinkt Sonnenlicht dem Herbst entgegen

 

Levrai, 2007.

 

frühling

vergraut das erste Licht

verschwommen sank die nacht

der tag lag unter warmem wind

aus südsüdwest vertrieben

was noch klamme kälte trug

wurde bald zerrieben

und pflanzte sanft der trauer

hoffnung, grün in jungen trieben

 

Levrai,  2006.

 

 

Lucas

 

Lucas steht auf der Straße und wirft Äpfel

Steht, wirft, auf der Straße

Wirft die Straße

Die Straße wirft Lucas nicht

Lucas reckt sich ins Gehäuse ruft da drinnen

hüpft

platt ruft Lucas und lacht

 

Levrai, 2005.

Epochen Gedichte

arbeit (Gedichte über Liebe)

      zu hause am wohnzimmertisch frauen mit offenen augen 
   wachträume rechnungen über die jahre der ehe
wieder die vielen geschichten übender hände
in genesenden häusern
keine fremden gebiete
errötend durchstreift
umwege zurück

Levrai, 2007

 

neues land (Politische Gedichte)

schutz und  ruhezeiten
wasser mit sitzstangen 

dem widersprecher in den schritt greifen
riechprobe

ruhezeiten
türsteher petrus vor dem gericht
will keinen auflauf hier vor dem recht
als anwalt zu sprechen misslang
da wurden die anlagen in lübeck neu gestaltet

Levrai, 2001.

 

wir (gemeine Liebesgedichte)


wir waren weit fort
an diesem abend bei burgenländischem wein
dann die nacht ein schlachtfeld
hinterließ schmisse auf der seele
bettelzittern
schmaler lippenmund

Levrai, 2007.

 

Jeder Tag (Gedichte über das Leben)

 

Jeder Tag verzweigt

In durchschnittlichen Hotelbetten

Nach zornigen  Stunden berührt

an mangelhafter Zeit zu Pulver zerrieben

darf sich ein jeder noch einmal wünschen

was er zerstört hat?


Levrai, 2000.

stockfleck (Gedichte über die Arbeit)

schichtwechsel im schiffskörper
der schweißer reibt glühende augenblicke
der stockflecken in netzhäute
der lauf gezogener nähte
der schweißer reibt sich die handgelenke dreht schulterblätter 

schichtwechsel im schiffskörper
das hämmern im bauch
das drückt in den stierenden kopf
das trennt und verbindet eisengeruch
das treibt ächzende nieten durch den körper schuppender platten

Levrai, 2007.

wiedersehen (Wiedersehensgedichte)

pixel auf dem bildschirm
angesehen vor zurück
starren bis das bild strebt
draußen räumt der müll
beweise


schnell werfe ich
auch dies papier
trudelnd leicht der flug
auf eine weise
verschiegen schlank betrug 

schnell werfe ich
noch einen blick
der finger auf dem bildschirm zieht
haare nase mund verlassen
und der finger flieht

in zittrig schmaler spur

Levrai, 2007.

 

nordsee  (Nordsee Gedichte)                

der formgeber gewellt
pranken aussätziger wogen
schiffbrüchig erwachsene wellen
gekämmte grüne streifen auf den strand geworfen
wellen wölben den wall

gewalt im wind
von flut geschälter deich
emsig an der unterhöhlung geleckt
geringelte schalen am gesteinigten deichfuß 

muss doch mal aufhören zu regnen
endlich im trocknen gischtige kämme zählen
zwischen flut und flut ebnet ebbe den weg zu inseln

Levrai, 2007.

 

 

fliegenreich (Lustige Gedichte über das Leben)

 

ein summen unbestimmt die richtung
die lage scheint verworren
steht dann begeistert auf dem spiegel
- ich bin schön und ich bin klug -
bitteschön noch einen flug!
streicht die flügel butterweich
saugt in den spiegel fliegengleich
die gegenwelt hinein

sieh sie doch von vorne an
was eine fliege gucken kann

an die scheibe klopft es
auf dem spiegel summt's derweil
wonach soll man denn noch sehn
an dieser morgenkreuzung stehn
jetzt viele autos hinter mir
ein schimpfgesicht - gleich zeig ich's dir
überzeugt mich indes gleich
ich bin zurück im menschenreich

 

Levrai, 2007.

geschattet (Gedichte über das Leben)

der tag schälte sich aus blauem

sog schatten teil weise

was sich hätte bewahrheiten müssen

folgen unbotmäßigen nichtstuns

buckel verkehrter taten

verbrauchte Malereiivität boykottiert

verhältnismäßig zu klein

nicht beiläufig, gleichgültig

 

über eine hürde

stolperte die würde

ging dabei entzwei

au wei

 

unversehrt bleibt dieser mann sagt

vermittelt wird ihm kenntnis

es ist nur

was im bild steckt.

 

Levrai, 2008.

Epochen Gedichte

schätzen  (Liebesgedichte)

 

du wirst sie nicht geschätzt haben

du wirst sie nicht schätzen

du schätzt sie nicht

du hast sie nicht geschätzt

du schätztest sie nicht

du hattest sie nicht geschätzt

du hättest sie geschätzt

du solltest sie geschätzt haben

sollte sie dich geschätzt haben?


Levrai, 2003.

widersinn (Liebesgedichte)


die seele des gesprächs ihr herz
schwer wie alle wasser dieser welt
ein wogen dass sich stets noch weitete
träge windend diesen müden weg

geschwächt vom träumen über worte
warten manchmal fast zu viel
widersinn erblüht in nächtlichem
ihr herz zu unbeholfen für den freien fall

Levrai, 2007.

 

Gartenfenster

 

Ein laubstaubsauger schleiert seinen schall

zittert im Fensterübergang

betörend benzinwolkenduftend in

nachbarschaftsgrenzender streifung

sonnenausgeleuchtet

spätnachmittagliche Unruhe

dann ist die Sonne aus

Sterne sind aus

kein mond

 


Levrai, 2009.

Gedichte und Epochen, Epochengedichte, 2000 bis 2008. Levrai.

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