Gemälde und Ölgemälde in einer Online - Galerie und Ausstellung.Die geografische Lage Ostfrieslands

 

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Kleine Geschichte von Ostfriesland, Dr. Rudolpf Christoph Gittermann, 1823

 

Kleine Geschichte von Ostfriesland


Dr. Rudolpf Christoph Gittermann

 

 

5. Geographischer Zustand des Landes

Noch einige Jahrhunderte nach Christi Geburt lagen die Länder der Chauken und Friesen offen und den Wellen des Meeres bei der Fluth Preis gegeben. Lange blieb die Viehzucht der einzige Nahrungszweig dieser Völker und droheten die Fluthen ihre Weiden zu überschwemmen, so flüchteten sie sich mit ihrem Vieh auf die Hügel oder Warfen (Werfen), die ihnen damals zureichenden Schutz gewährten. Als sich aber zu den auf den Warfen wohnenden Fischern und Hirtenfamilien andere gesellten und die Zahl der Bewohner sich vergrößerte, so mußten diese auch natürlicher Weise auf gemeinschaftliche Sicherheit und Erhaltung bedacht seyn; daher sie denn die Ufer immer mehr erhöheten und gegen die Fluthen zu beschützen suchten. Dies waren die ersten Anfänge der Deiche in Ostfriesland, die aber nur sehr unbedeutende Erhöhungen waren, und auch keine solche Dicke und Höhe erforderten wie jetzt, weil die Inseln und das feste Land in der vorigen Periode und zum Theil auch noch in diesem Zeitraum sehr nahe an einander gränzten, die Seelöcher noch enger waren und also bei der Fluth nicht so viel Wasser landeinwärts getrieben wurde. Der erste Anfang des Deichbaues fallt unstreitig in diese Periode; indeß ist die eigentliche Zeit, wann die ersten Deiche gelegt sind, aus Mangel an sichern Nachrichten nicht zu bestimmen.

Nachdem nach und nach das Land mit einem Deich ringsum gegen die Meereswellen geschüzt war, sezte die See an der Aussenseite desselben wieder neues Land an, woraus bald sehr grasreiche Wiesen entstanden. Auch diese suchte man durch Eindeichungen dem Meere gänzlich abzugewinnen und sie mit dem Lande zu verbinden. So entstanden die ersten Polder oder Groden.

 

Das Innere des Landes bestand aus großen weitausgebreiteten Moorfeldern und Haiden. Hie und da hatten sich indeß bereits in der vorigen Periode wieder kleine Gehölze und Waldungen gebildet, in deren Nähe Dörfer und einzelne Meierhöfe angebaut waren. Dies geht aus den Benennungen verschiedener Dörfer, z. B. Holtrop, Wolden, Westerholt, Barkholt, Repsholt deutlich hervor. Indeß wurde der aus einer fetten Marscherde bestehende Rand des Landes und die von Zeit zu Zeit dem Meere abgewonnenen Groden und Neulande zum Akkerbau und zur Viehzucht benuzt und nach und nach auch mit Dörfern und einzelnen Höfen bebaut.
 

 

Torfabbau 2008 bis zum Horizont - soweit das Auge reicht. >>vergrößern<<

 

Fotos und Bilder von Ostrhauderfehn. Levrai, 2008.

 
   

 

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